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Technikinfos: Wechselrichter

Technische Information für Technikfreaks

Wechselrichter erzeugen aus der Gleichspannung des Akkus (12 V oder 24 V) zunächst eine ca. 320 V hohe Gleichspannung, welche jedoch nur intern im Gerät vorhanden ist. Es handelt sich dabei um den sog. Gleichstromzwischenkreis. Dieser Zwischenkreis wird nun mittels einer sog. Vollbrückenendstufe mit 50 Hz "zerhackt". Die Endstufe (Vollbrücke) wird dabei von einer Ansteuerschaltung mit div. Überwachungs- und Schutzfunktionen angesteuert. Aufgrund des günstigen Einstiegspreises wird auf eine techn. recht aufwändige Erzeugung einer "echten" Sinuskurvenform verzichtet. Die Ausgangskurvenform wird als sog. "modifizierter Sinus" bezeichnet. Fast alle erdenklichen 230 V Verbraucher können vollkommen unbedenklich mit dieser Ausgangsspannung des Wechselrichters betrieben werden. Bei Leuchtstoffröhren kann es u.U. zum flackern kommen, jedoch auch nur in seltenen Fällen. Es wird oft darauf hingewiesen, das sog. "sensible" Geräte, wie z.B. Computer, nicht mit derartigen "billigen" Wechselrichtern betrieben werden sollen. Genau das ist jedoch technisch unbegründet. Mehr noch, es zeugt von technischer Sachunkenntniss von Verkäufern, die einfach nur die teuren Wechselrichter mit Sinusausgangsspannung verkaufen möchten, obwohl dies wie erwähnt in vielen Fällen nicht erforderlich ist. Denn gerade solche Geräte, wie z.B. Computer, Notebooks, Fernseher, usw. arbeiten intern ebenfalls mit einem Gleichstromzwischenkreis. Somit ist es gerade diesen Geräten (Computer, Notebook, Fernseher...) völlig egal, ob sie mit sinusförmiger Spannung, oder mit aufwendig erzeugter Sinusspannung betrieben werden.

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